Die Grundfläche wird als Ellipse gezeichnet: waagerecht der Radius r, senkrecht die Hälfte davon. Die Höhe wird unverzerrt nach oben angetragen. Verbinde dann die Enden der waagerechten Achse mit der Spitze.
Diese Mantellinie erscheint in wahrer Länge — deshalb lässt sich der Satz des Pythagoras direkt am Bild ablesen: s² = r² + h². Das Dreieck aus r, h und s ist maßstabsgetreu.
Bei runden Körpern wird also anders projiziert als beim Quader, wo die Tiefe unter 45° nach hinten geht. Warum das so ist und was dabei unter den Tisch fällt, steht in der Werkstatt unter 3-dim Anschauung und das Schrägbild.
Der wirkliche Umriss des Kegels sind nicht diese Mantellinien, sondern die Tangenten von der Spitze an die Ellipse. Sie berühren etwas weiter oben und sind farblich abgesetzt eingezeichnet — ohne sie hätte die gefärbte Fläche keinen Rand.
Radius und Höhe gelten für alle Kegel-Tafelbilder gemeinsam — du kannst über das Menü rechts wechseln, ohne neu einzustellen.
Für Arbeitsblatt und Kopierer: schwarz-weiß und maßstabsgetreu. Im Maßstab 1 : 1 stimmen die Längen auf dem Papier mit den eingestellten Werten überein — die Schüler können nachmessen und ihre eigene Zeichnung damit vergleichen. Das Kästchengitter wird mitgedruckt, wenn es eingeschaltet ist. Wichtig: das Bild im Dokument danach nicht mehr skalieren, sonst stimmt der Maßstab nicht mehr.